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Medizinische Betreuung

Ziel der medizinischen Betreuung ist es, den allgemeinen Gesundheitszustand der Teilnehmenden zu stabilisieren. Im Rahmen einer Aufnahmeuntersuchung erfolgt die Feststellung des besonderen Bedarfs an Hilfsmitteln und therapeutischen Maßnahmen. Der medizinische Dienst unterstützt begleitend während der beruflichen Rehabilitation durch individuelle Betreuung oder Gruppenangebote. Wichtige Beratungsthemen sind Gesundheitsvorsorge, Ernährung, körperliche Aktivität und entsprechende Bewegungskonzepte oder die Wissensvermittlung bezüglich spezieller Krankheitsbilder und Erster Hilfe Maßnahmen. Unsere Ärzte motivieren zu einem gesundheitsbewussten und auf die körperliche Leistungsfähigkeit abgestimmten Verhalten und unterstützen so die Teilnehmenden bei der Entwicklung von Gesundheitskompetenzen.

Besondere Hilfen

Madeleine Götzel

E-Mail: medizin@bfw-dresden.de
Telefon: 0351 8548-142

Angebot der Medizinischen Betreuung im Überblick

Aufnahmeuntersuchungen (Befundbesprechung, Empfehlungen)
Zwischenuntersuchungen (Erfassung des aktuellen Gesundheitszustandes und Auswertung des bisherigen Verlaufes)
Vermittlung weiterer Unterstützungsmaßnahmen im BFW
Betreuung in Krisensituationen (z.B. Rückfälle bei Suchterkrankungen, Schübe von neurologischen Erkrankungen, Entgleisung bei Diabetes, u.a.)
Einleitung von Behandlungen (z.B. Physiotherapie)
Regelmäßige medizinische Betreuung (Dispensaire)
Laboruntersuchungen bei speziellen Fragestellungen (z.B. Drogen, Alkohol)
Abstimmung mit externen Einrichtungen und Fachärzten
Ernährungs- und Hilfsmittelberatung
Beantragung von Nachteilsausgleichen während der Qualifizierung sowie für die Abschlussprüfung

Das BFW Dresden übernimmt im Krankheitsfall die Akutversorgung. Die ambulante ärztliche Behandlung verbleibt weiterhin beim Hausarzt und/oder Facharzt.

Tipps für Ihre tägliche Gesundheit

Ihre Gesundheit – Ihre Zeit – Ihr Leben

„Das Wertvollste im Leben ist die Zeit – Leben heißt, mit der Zeit richtig umzugehen.“ (Bruce Lee)

Gesunder Schlaf – aber wie?

  1. Gehen Sie jeden Tag zur gleichen Zeit ins Bett und stehen Sie morgens um die gleiche Zeit auf, um die biologischen Rhythmen des Körpers aufeinander abzustimmen.
  2. Essen Sie drei Stunden vor dem Schlafengehen keine größeren Mengen. Gehen Sie aber auch nicht hungrig zu Bett.
  3. Trinken Sie drei Stunden vor dem Schlafengehen keinen Alkohol und vier bis acht Stunden vor dem Schlafengehen keine koffeinhaltigen Getränke.
  4. Schlafen Sie mittags nicht länger als 30 Minuten.
  5. Vermeiden Sie körperliche Überanstrengung nach 18 Uhr.
  6. Gestalten Sie Ihre Schlafumgebung angenehm und schlaffördernd.
Folgen von Schlafmangel:
  • Verminderung der Hirnkapazität
  • Konzentrationsschwäche
  • Gewichtszunahme
  • Einflussnahme auf den Blutzucker
  • Einflussnahme auf das Immunsystem
  • Bluthochdruck
  • Unreine und fade Haut

Parodontitis und seine Folgen – Wechselbeziehungen von Mund- und Allgemeingesundheit

Wie Zähne und Zahnfleisch gesund bleiben:
  1. Konsequente tägliche Mundhygiene (Zähne, Zahnzwischenräume und Mund)
  2. Professionelle Zahnreinigung (vom Zahnarzt, im Idealfall ein bis zwei Mal jährlich)
  3. Regelmäßige zahnärztliche Vor- und Nachsorgeuntersuchungen
  4. Gesunde Ernährung
  5. Nicht Rauchen
Folgen von Parodontitis:
  • Zahnverlust (infolge von Zahnfleischentzündung mit einhergehendem Knochenabbau)
  • Erhöhtes Schlaganfall-Risiko
  • Herz- und Gefäßerkrankungen
  • Diabetes mellitus (Diabetes Typ 2 kann nicht erfolgreich behandelt werden, wenn nichts gegen eine bestehende Parodontose unternommen wird)
  • Lungenerkrankung
  • Frühgeburtenrisiko (bei schwangeren Patientinnen steigt dieses sowie die Gefahr ein untergewichtiges Kind zu bekommen)

Richtig lüften zu jeder Jahreszeit

Wie lange soll stoßgelüftet werden?

Mai, September: 16 – 20 Minuten
April, Oktober: 12 – 15 Minuten
Juni, Juli, August: 25 – 30 Minuten
Dezember, Januar, Februar: 4 – 6 Minuten
März, November: 8 – 10 Minuten

Mögliche Auswirkungen mangelnder Lüftung:
  • Augenreizungen
  • gereizte Atemwege
  • schnelle Ermüdung
  • Schwindelanfälle, Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Nervosität
  • Reizbarkeit
  • höhere Ansteckungsgefahr

Viele Menschen laufen zu wenig!

Das Maximum vieler Büro-Angestellter in Deutschland sind 1.500 Schritte/Tag.
Ca. 25 % der 30-Jährigen gehen weniger als 3.500 Schritte/Tag.
Klinischen Studien zufolge sorgen 10.000 Schritte/Tag für ein optimales Wohlbefinden.

Vorteile:
  •  150 Minuten wöchentliche Aktivität steigern die Lebenserwartung um bis zu 4,5 Jahre
  • Senkung des Herzinfarkt-Risikos um ca. 25 %
  • Verbesserung der Cholesterinwerte
  • Senkung des Diabetes-Risikos um ca. 12,3 %
  • Wachstum des Lern- und Gedächtniszentrums im Kopf um ca. 2 % pro Jahr
  • Verringerung von Beklemmungszuständen
  • Förderung der Beweglichkeit
  • Linderung von Krankheitssymptomen bei Rückenleiden

Die ideale Ernährung – eine Empfehlung

  1. Getränke mind. 1,5 – 2,0 l täglich (vorwiegend Mineralwasser)
  2. Getreideprodukte mehrmals täglich z. B. Brot, Teigwaren, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Nudeln
  3. Milch/-produkte mind. 2 x täglich und Fisch 1 – 2 x pro Woche
  4. Eier und Fleisch 2 – 3 x pro Woche
  5. Alkohol und Süßigkeiten mäßig zu sich nehmen.

Der Wert eines Apfels

… hilft die Verdauung zu regulieren

… enthält nur ca. 90 Kalorien

… deckt gut 25 % des täglichen Vitamin C Bedarfs

… sättigt auf gesunde Weise

… besteht zu 85 % aus Wasser

… gibt einen Energiekick

… bietet über 30 gesunde Inhaltsstoffe

… unterstützt beim Abnehmen

Wasser – Quelle des Lebens

Der Körper des Menschen besteht zu mehr als der Hälfte aus Wasser. Seine wichtigsten Aufgaben:

  • Als Baustoff ist es Bestandteil aller Körperzellen und -flüssigkeiten.
  • Als Lösungsmittel ist es erforderlich für Stoffwechselabläufe und Transportvorgänge.
  • Als Reaktionspartner nimmt es an biochemischen Reaktionen teil.
  • Als Kühlmittel der Körpertemperatur kühlt es den Körper beim Schwitzen ab.

Im Schnitt sollte ein Erwachsener am Tag mindestens 1,5 bis 2,0 l trinken. Empfehlenswert sind alle Wassersorten, ungezuckerte Kräuter- und Früchtetees oder Saftschorlen im Verhältnis ein Teil Fruchtsaft und drei Teile Wasser. Bei Reduktionsdiäten, Erkrankungen, Sport oder Hitze kann die empfohlene Menge auch deutlich höher liegen.

Zu wenig Wasser in der Ernährung verschlechtert die Fließeigenschaften des Blutes, Abbauprodukte können nicht mehr über die Nieren ausgeschieden werden, Muskeln und Gehirn werden nicht mehr optimal mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Im schlimmsten Fall kommt es zu Nieren- und Kreislaufversagen.