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Das BFW Dresden in Zahlen

Gründung1990
Mitarbeitermehr als 130 im Reha-Zentrum und in der Regionalstelle
Rehabilitationsplätzeca. 600 Teilnehmende in derzeit 19 Berufen
Wohnbereichca. 300 Wohnheimzimmer, Sporthalle, Bewegungsbad, Volleyballfeld, Fußballfeld
RegionalstelleBautzen
GeschäftsführerMartin Bahrmann
Vorsitzender der GesellschaftsversammlungChristian Doerr
Vorsitzende des VerwaltungsratesNicola Wenderoth

Unterstützung

Als Mitglied des Bundesverbandes Deutscher Berufsförderungswerke e.V. bringt sich das BFW Dresden aktiv in den vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales initiierten Prozess „RehaFutur“ zur mittel- und langfristigen Weiterentwicklung der beruflichen Rehabilitation ein.

Förderung

Nachhaltiger Pumpentausch im Bewegungsbad des Berufsförderungswerks Dresden – Ein wichtiger Schritt für den Klimaschutz

Das Berufsförderungswerk Dresden setzt kontinuierlich auf nachhaltige Projekte, die sowohl Ressourcen schonen als auch den CO₂-Ausstoß reduzieren. Ein besonders bemerkenswertes Projekt ist der Austausch der alten Pumpen im Bewegungsbad – eine Maßnahme, die nicht nur den Betrieb optimiert, sondern auch aktiv zur Reduzierung des Energieverbrauchs und der CO₂-Emissionen beiträgt.

Die alten Pumpen, die 1998 im Zuge des Neubaus installiert wurden, waren in die Jahre gekommen und wiesen einen hohen Energieverbrauch auf. Zudem war ihre Leistung nicht flexibel anpassbar. Daher entschied sich das Berufsförderungswerk Dresden, auf modernste Technik umzusteigen: Neue Pumpen mit Permanentmagnet-Synchronmotoren und Frequenzumrichtern. Diese innovative Technologie ermöglicht eine präzise Anpassung der Leistung an den tatsächlichen Bedarf, wodurch der Energieverbrauch um beeindruckende 56,4% gesenkt werden konnte.

Doch das ist noch nicht alles: Durch diese Maßnahme wird über die gesamte Lebensdauer der neuen Pumpen eine Einsparung von rund 151 Tonnen CO₂ erwartet. Dies ist ein klarer Schritt in die richtige Richtung, wenn es darum geht, den ökologischen Fußabdruck zu verringern. Zusätzlich sorgen durchdachte Reglungsstrategien, wie die Reduzierung der Umwälzung in den Nichtbenutzungszeiten, für weitere Einsparpotenziale.

Nationale Klimaschutzinitiative: Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

www.klimaschutz.de

Campusübergreifende Energieberatung

Im Rahmen der campusübergreifenden Energieberatung soll ein ganzheitliches Energiekonzept entwickelt werden, das darauf abzielt, die Endenergieeffizienz der Liegenschaft nachhaltig zu steigern und gleichzeitig die Treibhausgasemissionen signifikant zu reduzieren. Dabei wird der gesamte Campus als integriertes Energiesystem betrachtet, in dem einzelne Gebäude, technische Anlagen sowie Energieflüsse miteinander in Wechselwirkung stehen.

Zentrales Element der Leistung ist die systematische Analyse und Bewertung aller gebäudetechnischen Anlagen. Hierzu zählen insbesondere Heizungs-, Lüftungs-, Klima- und Kälteanlagen sowie elektrische Systeme und die Gebäudeautomation. Aufbauend auf dieser Bestandsaufnahme werden Optimierungsmaßnahmen identifiziert, die sowohl kurzfristig umsetzbar als auch langfristig strategisch sinnvoll sind. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Entwicklung von aufeinander abgestimmten Umsetzungspaketen, die technisch kompatibel sind und wirtschaftlich sinnvoll ineinandergreifen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Identifikation und Bewertung von Potenzialen zur Eigenproduktion von Energie. Dies umfasst unter anderem den Einsatz erneuerbarer Energien wie Photovoltaik, Solarthermie oder gegebenenfalls weiterer standortspezifischer Technologien. Ergänzend dazu werden Möglichkeiten zur Nutzung von Abwärme analysiert, etwa aus technischen Anlagen oder angrenzenden Prozessen. Zudem wird der Wärmeleitplan der Stadt Dresden in die campusübergreifende Energieberatung einbezogen, um eine abgestimmte und zukunftsorientierte Planung sicherzustellen.

Ein ausführlicher schriftlicher Bericht dokumentiert die Ausgangssituation, die Analyseergebnisse sowie die empfohlenen Maßnahmen. Ergänzend dazu werden Anlagen-Schemata erstellt, um die technische Umsetzung anschaulich und nachvollziehbar darzustellen. Einsparbilanzen zeigen die zu erwartenden Energie- und Emissionsreduktionen auf.

Zur Bewertung der Wirtschaftlichkeit der vorgeschlagenen Maßnahmen werden Berechnungen nach VALERI durchgeführt. Diese ermöglichen eine transparente Darstellung von Investitionskosten, Betriebskosten und Amortisationszeiten. Darüber hinaus werden geeignete Förderprogramme identifiziert, um die Umsetzung der Maßnahmen finanziell zu unterstützen und die Wirtschaftlichkeit weiter zu verbessern.

Ziele der Energieberatung:

1. Steigerung der Energieeffizienz:
2. Reduktion von Treibhausgasemissionen:
3. Entwicklung eines umsetzbaren Maßnahmenfahrplans:
4. Wirtschaftliche Optimierung:
5. Erhöhung der Energieautarkie:
6. Transparenz und Entscheidungsgrundlage:
7. Nutzung von Fördermöglichkeiten:

Gefördert wird die Campusübergreifende Energieberatung durch die Förderrichtlinie Energie und Klima/2023. Der Fördersatz beträgt bis zu 80 %.