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Long-COVID ist der Oberbegriff für gesundheitliche Langzeitfolgen, die nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorhanden sein können. Der Begriff umfasst Symptome, die mehr als vier Wochen nach Ansteckung mit dem Coronavirus fortbestehen, sich verschlechtern oder neu auftreten. Beschwerden, die noch nach drei Monaten bestehen und mindestens zwei Monate lang anhalten oder wiederkehren, werden als Post-COVID bezeichnet.
Die gesundheitlichen Langzeitfolgen einer Infektion mit dem Coronavirus umfassen Beeinträchtigungen der körperlichen, geistigen und psychischen Gesundheit, welche die Funktionsfähigkeit im Alltag und die Lebensqualität einschränken. Die Symptome können dabei sehr verschieden sein, einzeln oder in Kombination auftreten und unterschiedlich lange andauern. Viele Aspekte hinsichtlich der Spätsymptome von COVID-19 und bleibender Schäden sind noch nicht geklärt. Ein einheitliches Krankheitsbild sowie eine ursächliche Therapie von Long- oder Post-COVID gibt es bislang noch nicht. Die Behandlung erfolgt derzeit symptomorientiert. Daher kommt der Rehabilitation eine besondere Rolle zu. Da meist mehrere Organsysteme betroffen sind, werden häufig auch mehrere medizinische Fachdisziplinen und Einrichtungen (niedergelassene Haus- und Fachärzte/-innen, Institutsambulanzen, Rehakliniken) in die Behandlung eingebunden.

Darstellung der Definition, Verbreitung und Folgen von Long- bzw. Post-Covid.

Betrachtung von spezifischen Krankheits- und Rehabilitationsverläufen.

Aufzeigen von Behandlungs-möglichkeiten und Betrachtung des charakteristischen Bedarfs betroffener Menschen.

Programm

ab 12:00 Uhr

Ankunft I Mittagsimbiss I Messe

13:00 Uhr

Henry Köhler, Geschäftsführer, BFW Dresden
Begrüßung und Eröffnung der Veranstaltung

13:15 Uhr

Michael Schäfer, Geschäftsführer
Landesverband Sachsen für Prävention und Rehabilitation
von Herz-Kreislauf-Erkrankungen e.V.
• epidemiologische Betrachtung
• Herausforderungen des Gesundheitssystems
• gesundheitliche Langzeitfolgen und Teilhabe-Auswirkungen

13:45 Uhr

Mediziner/-in
MEDIAN Klinik Bad Gottleuba
• Klassifikation und Diagnostik
• therapeutische Ansätze
• medizinische Rehabilitation

14:30 Uhr

Pause

14:45 Uhr

Ute Geist, Betroffene und Ansprechpartnerin
KISS – Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe
der Stadtmission Chemnitz e.V.
• Erfahrungsbericht
• Prozess aus Betroffenensicht
• Wünsche & Bedarfe

15:30 Uhr

Podiumsdiskussion

16:00 Uhr

Zusammenfassung I Verabschiedung I Ausklang

16:15 Uhr

Ende der Veranstaltung

Anmeldung

Unsere Anmeldefrist endet am 02.09.2022. Bitte beachten Sie, dass eine spätere Anmeldung aus Kapazitätsgründen ggf. nicht berücksichtigt werden kann.

Für diese Veranstaltung werden von der DGUV drei Weiterbildungsstunden für
„Certified Disability Management Professional“ (CDMP) anerkannt.

Sie richtet sich insbesondere an Disability Manager/-innen und Reha-Fachberater/-innen der Rehabilitationsträger.

Veranstaltungsort

Berufsförderungswerk Dresden gemeinnützige GmbH
Hellerhofstraße 35
01129 Dresden

Anfahrt