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Arbeitsbereiche mit pädagogischen, therapeutisch-beratenden oder bildenden Bezügen weisen selten Arbeitssicherheitsrisiken in Form lauter Maschinen, scharfer Werkzeuge oder herabfallender Gegenstände auf. Hier stellen hauptsächlich Klienten/-innen mit herausfordernden, aggressiven oder grenzüberschreitenden Verhaltensweisen das Arbeitssicherheitsrisiko dar: „Gefahrengut Mensch“. Helme, Schutzbrillen, Handschuhe sind nicht zur Hand, nicht unbedingt beziehungsstiftend oder helfen allein hierbei kaum weiter.
Haltung und Verhaltenskompetenzen sind es, die jederzeit und möglichst jedem Mitarbeitenden zum Schutz zur Verfügung stehen müssen. Kompetenzen die konsequent das Ziel verfolgen, Menschen zu deeskalieren, wenn aufgrund beginnender oder bereits bestehender Hochanspannung die psychische oder physische Unversehrtheit von Mitarbeitenden bedroht ist.
Darüber hinaus ist ein konzentriertes Vorgehen im Rahmen eines Deeskalationsmanagements unverzichtbar. Es nimmt das Davor im Sinne der Primärprävention, das oben schon beschriebene Währenddessen in Form von Kommunikationstechniken, als letzte Schutzmöglichkeit sowie das Danach im Sinne einer professionellen Nachsorge in den Blick.

Erlebbarmachen eines Stufenkonzepts zum professionellen Deeskalationsmanagement mit Blick auf den Arbeitsbereich Beratung.

Praktisches Erfahrbarmachen sekundärpräventiver Anteile.

Aufbau eines systemischen Verständnisses der Struktur der Einrichtung, des Faktor Mitarbeiter und des Klienten als Individuum.

Programm

ab 12:00 Uhr

Ankunft I Mittagsimbiss I Messe

13:00 Uhr

Henry Köhler, Geschäftsführer, BFW Dresden
Begrüßung und Eröffnung der Veranstaltung

13:15 Uhr

Bernd Anlauf, Fachbereichsexperte Kinder und Jugendliche
Institut für Professionelles Deeskalationsmanagement ProDeMa®
• Primär-, Sekundär-, und Tertiärprävention im Umgang mit Gewalt und Aggression im beruflichen Rahmen aus dem Blickwinkel des Arbeitsschutzes
• Videodemonstrationen und Methodendemos
• Chancen deeskalierender Entgegenwirkung und erfolgreiche Maßnahmen zum „Herunterfahren“ eines erhöhten Anspannungsniveaus einer Person

16:00 Uhr

Zusammenfassung I Verabschiedung I Ausklang

16:15 Uhr

Ende der Veranstaltung

Anmeldung

Unsere Anmeldefrist endet am 04.02.2022. Bitte beachten Sie, dass eine spätere Anmeldung aus Kapazitätsgründen ggf. nicht berücksichtigt werden kann.

Für diese Veranstaltung werden von der DGUV drei Weiterbildungsstunden für
„Certified Disability Management Professional“ (CDMP) anerkannt.

Sie richtet sich insbesondere an Disability Manager/-innen und Reha-Fachberater/-innen der Rehabilitationsträger.

Veranstaltungsort

Berufsförderungswerk Dresden gemeinnützige GmbH
Hellerhofstraße 35
01129 Dresden

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