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Finanzierung

Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben finanziert der jeweils zuständige Rehabilitationsträger. Das können z. B. sein:

  • Agentur für Arbeit
  • Jobcenter
  • Deutsche Rentenversicherungen
  • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung


Antrag
Um eine berufliche Rehabilitation beginnen zu können, muss man beim jeweils zuständigen Reha-Träger einen Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben stellen. Nach Bewilligung des Antrages meldet der Reha-Träger die Betroffenen bei einem geeigneten Bildungsanbieter an, denn oft ist eine Qualifizierung die beste Chance, um auf dem Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen.

Der § 51 Sozialgesetzbuch IX benennt speziell Berufsförderungswerke (BFW) als anerkannte Einrichtungen für eine berufliche Rehabilitation. Sie sind auf die besonderen Anforderungen von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen spezialisiert und werden durch öffentliche Mittel gefördert. BFWs bieten neben der beruflichen Qualifizierung auch eine medizinische, psychologische und sozialpädagogische Begleitung an.

In Deutschland gibt es 28 Berufsförderungswerke, die in einer Arbeitsgemeinschaft kooperieren und so eine breite Palette von Maßnahmen zur beruflichen Neuorientierung anbieten. Gemeinsames Ziel ist es, jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer wieder eine gute Chance für den Neustart ins Arbeitsleben zu eröffnen.